Multimediales Studienangebot an der SOWI-Fakultät

Die Uni plant, dass ab Wintersemester 2009 einzelne Module der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (also Kurse aus SozWi, Wiwi, usw…) als eLearning Angebote gelehrt werden sollen. „Ein hoher Anteil der Studierenden der JKU ist berufstätig – und die Studienbedingungen für diese Gruppe sind in den letzten Jahren tendenziell schlechter geworden. Die Entwicklung der Studien in Richtung E-Learning befriedigt eine entsprechenden Nachfrage von Seiten der Studierenden,“ ist in einem Konzept für dieses multimediale Studienservice zu lesen. Die Initiative Kritischer Studierender (IKS) begrüßt diesen Schritt.

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Prüfungsstress an der Uni

Das Wintersemester geht schön langsam dem Ende zu. Naturgemäß finden jetzt und im Jänner zahlreiche Prüfungen statt. Ich wünsche allen Studierenden viel Erfolg für diese Prüfungen. Bei Prüfungen und der Zeugnisausstellung werden die Rechte der Studierenden manchmal mit Füßen getreten. Deshalb möchte ich auf folgende Rechte hinweisen:

Studierenden haben das Recht innerhalb von sechs Monaten nach Ablegen einer Prüfung in diese Arbeit Einsicht zu nehmen. Weiters sind die Studierenden berechtigt, die gesamten Prüfungsprotokolle und Beurteilungsunterlagen zu kopieren. (§ 84 Abs. 1,2 UG 02).

Die Ausstellung der Zeugnisse (also der Scheine) hat „unverzüglich, jedoch innerhalb von vier Wochen nach Erbringung der zu beurteilenden Leistungen auszustellen“ sind. (§ 75 Abs. 4 UG 02).

Solltest du dich bei Prüfungen ungerecht behandelt fühlen, kannst du dich jederzeit an mich wenden. Schreib einfach ein Mail an thomas.gegenhuber@oeh.jku.at.

Unis ohne Kohle

Die Universitäten sind unterfinanziert. Bei einem Forschungsgipfel brachte Hannes Androsch die Situation der Universitäten auf den Punkt: „Die Universitäten hängen budgetär in der Luft. Man soll sich nicht auf den 150 Millionen ausreden, die wegen der Studiengebühren (Anmk.: deren Abschaffung) ausbleiben. Die Wahrheit ist, dass die Universitäten seit zehn Jahren ausgehungert werden.“ Diese Aushungerung bekommen wir Studierende zu spüren. Das Wissenschaftsministerium beziffert das Verhältnis zwischen ProfessorInnen und Studierenden auf 323 zu 1. So kann die grundsätzliche Ausrichtung der Universitäten, nämlich die forschungsgeleitete Lehre nicht umgesetzt werden. Die Liste VSSTÖ, IKS und Unabhängige fordert die SPÖ/ÖVP-Regierung auf, mehr Mittel für die Universitäten freizugeben.

Kritik: Madagascar 2

Ich habe mir vergangene Woche den Film Madagascar 2 angesehen. Fazit: Netter Film um abzuschalten, aber nicht mehr. Der Spaßfaktor hält sich in Grenzen. Der Höhepunkt sind zweifellos die Pinguine, die dieses Mal eine größere Rolle spielen.
Ich bin der Meinung: Falls eine weitere Fortsetzung dieses Films produziert wird, sollten die Pinguine die Hauptrollen übernehmen. Das Video „The Madagascar Penguins – Christmas Caper“ (passend zur Saison) liefert einen Ausblick, wie unterhaltsam diese Fortsetzung sein könnte.

Mehr Studierendenheimplätze für Linz

Rund 16.000 Studierende sind an den Linzer Universitäten eingeschrieben. Derzeit gibt es 15 Studierendenheime die 3127 Heimplätze anbieten. Der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SPÖ) forderte in einer Presseaussendung am Dienstag dieser Woche mehr Studierendenheimplätze für Linz. Er schätzt, dass Linz rund 200 neue Heimplätze in den nächsten Jahren benötigen wird. Dies ist angesichts der steigenden Studierendenzahlen sicherlich notwendig. Ich begrüße diese Forderung nach mehr Heimplätze – bei der ÖH Linz beschweren sich immer mehr Studierende darüber, dass sie keinen Platz bekommen. In der Garnisonstraße wird ein neues Studierendenheim von der WIST errichtet. Aber die Hauptzielgruppe dieses Heims sind Studierende der Fachhochschule. Deshalb müssen auch im Umfeld der JKU neue Heimplätze geschaffen werden.

10. Dezember: Internationaler Tag der Menschenrechte

Heute ist der internationale Tag der Menschenrechte. Die Deklaration der Menschenrechte ist ein Meilenstein für die Menschheit. Aber selbst 60 Jahre nach der Verabschiedung dieses Dokuments ist die Welt noch weit von der Umsetzung dieser universalen und unveräußerlichen Rechte entfernt. So meinte der streitbare Globalisierungskritiker Jean Ziegler bei einem Vortrag in Linz: „Die Deklaration der Menschenrechte feiert ihr Jubiläum. Jedoch wird das Menschenrecht auf Nahrung mit Füßen getreten.” Ziegler unterstrich die Wichtigkeit dieses Menschenrechts der Aussage: „Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit mir.“

Ein Auszug aus der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948:

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Web Tipp: brokershands on their faces blog

Das die ausufernden Finanzmärkte maßgeblich Schuld an der Finanzkrise haben ist unbestritten. Aus meiner Sicht sind dringend Regulierungen notwendig, neue Spielregeln für das Wirtschaften müssen aufgestellt werden.
Eine etwas andere Dokumentation der Krise liefert der Blog: „The Brokers with hands on their faces“. Er veranschaulicht die Verzweiflung der BrokerInnen an den Börsen.